Kurz und schmerzlos: Fünf Fragen an eine Radfamilie aus...

September 6, 2017 Comments (0) Alltag, Ausstattung, Sport

Fahrradhelm: Worauf du beim Kauf achten musst

Im Moment besteht in Deutschland keine Helmpflicht, um so erfreulicher ist, dass die meisten urbanen Radfahrer trotzdem einen tragen. Im sportlichen Bereich liegt die gefühlte Quote bei 100%.

 

Bettie war lange ohne Helm unterwegs, als unser Junge dann aber auch unter die kleinen Fahrradfahrer ging, hat sie ihre Einstellung noch mal geändert: Es lässt sich schwer erklären, dass der Kinderkopf geschützt sein muss, der mütterliche aber nicht.

 

Wir haben in den letzten drei Jahren dank der Kinder sicher fünf bis sieben Helme gekauft. Aber auch ich habe mir ein paar kaufen müssen.

Was ist eigentlich wichtig bei Helmen?

 

  • passen muss er
  • der Verschluss muss leicht zugehen und nicht zufällig auf
  • ausreichend Belüftung soll er haben
  • von einer Helm-Marke sein, also besser Hände weg vom Discounter oder Baumarkt Schnäppchen
  • frei von Schäden
  • ein bisschen chic, damit man ihn auch trägt

Dadurch dass Kinder schnell wachsen brauchen sie öfter einen neuen. Das kann dadurch kompensiert werden, dass man Helme mit einem großen Einstellbereich kauft. Die meisten Helme haben diese Dreh-Einsteller für den Kopfumfang. Die sind auch sehr nützlich wenn man an kalten Tagen eine Mütze darunter tragen möchte.

Ich gehe am liebsten in Geschäfte wo man eine große Auswahl hat und probieren kann. In Bikeparks gibt es oft Läden, wo es viel zu testen gibt. Leider musste ich merken, dass bei den Full Face-Helmen mir nur O’Neal Helme passen. Es muss an der Kopfform liegen, aber alle anderen drücken meine Wangen hoch. Das ist absolut Ok, O’Neal Helme haben einen tollen Verschluss mit einem Magneten. Bei liftlosen Strecken liebe ich meinen Helm weil er sich gut mit Handschuhen auf- und absetzen lässt.

Probieren und auch akzeptieren, dass Helme auch nicht passen, sollte man immer: Ein Helm der drückt fetzt nicht. Wenn er gut sitzt, merkt man es und er stört nicht. Ich habe auch den Bell Super, wenn ich mal keinen Full Face Helm brauche. Der Passt besser als eine Wollmütze bei mir.

Wann brauche ich einen neuen Helm?

 

Klar, wenn er drückt. Aber auch nach Stürzen oder anderen ungewollten Kontakten, oft sieht man die Risse im Inneren nicht. Und was viele nicht wissen, Kunststoffe altern und verändern ihre Eigenschaften. Deshalb, auch wenn es weh tut, Helme alle 3-5 Jahre austauschen.

Das Gute daran: in den letzten Jahren sind Helme sicher und chicer geworden.

Leute, die Full Face Helme tragen merken das noch an etwas anderem: unter einem solchem Helm friert man nicht – irgendwann stinken die einfach und das will man dann vom Kopf haben.

 

Unsere Helme mit subjektiver Bewertung

Björn

Bell Super // Tolle Passform, Visier etwas klapprig
O’Neal // Tolle Passform, bester Verschluss, sehr günstig

Bettie

Carrera // Faltbar, sehr luftig, sehr chic, Licht ist fummlig

Unser Junge

Cratoni // sehr guter Verschluss, Drehrad für Kopfumfang mit integriertem Rücklicht

Unser Mädchen

Abus // Stabiler Verschluss, Kopfumfang einstellbar

Und seid Ihr Helmträger: Und habt Ihr Euren idealen schon gefunden und was ist Euch dabei wichtig?

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