Kurz und schmerzlos: Fünf Fragen an eine Radfamilie aus...

August 2, 2018 Comments (2) Alltag

Kurz und schmerzlos: Fünf Fragen an eine Radfamilie mit Lastenrad aus Wien

In regelmäßigen Abständen stellen wir  in fünf Fragen  eine Radfamilie vor: Diese kommt aus Wien, nutzt das Lastenrad wie einen LKW, hat ein Baby und die Mutter Judith bloggt zudem auf stadtmama.at.

 

Wer seid ihr?

Wir sind Judith, Erhard und die drei Mädels mit 6, 4 und bald einem Jahr aus Wien. Mittlerweile vier von fünf Personen am Rad, ein Baby im Rad.

 

Welche Räder nutzt ihr?

Wir haben viele verschiedene Räder. Das erste und wichtigste Rad in unser Familie ist vermutlich unser Lastenfahrrad, ein Bakfiets mit großer Transportkiste vorne drauf. Es war vor mittlerweile fünf Jahren unser allererstes Rad. Erst danach kam unser im Gegensatz dazu 0815 City Bike (preisliche Mittelklasse, hält viel aus, fährt sich gut …) und bei den Mädels bunt durchgemischt gebrauchte und neue Puy Räder und seit diesem Jahr ein Woom Bike.

Welche Orte besucht Ihr damit?

Als wir noch kein Auto hatten, haben wir mit dem Rad einfach alles gemacht, wenn es um Erledigungen in unserem Bezirk ging. Unser Bakfiets hat uns schon zum IKEA und mit Ladung wieder retour gebracht, eine Sandkiste und Sand durch den halben Bezirk kutschiert, unser Badezeug plus Kinder zum Teich oder zur Donau gefahren oder eine kleine Tagestour nach Tulln und wieder retour gemacht. Mittlerweile haben wir ein Auto. Die Bierkiste pack ich dann eher seltener ins Rad, aber dafür Kinder, Sandspielzeug, Badezeug. Für Freizeitaktivitäten mit bis zu einer Stunde Anfahrsweg oder auch den Arztbesuch ist es einfach unersetzlich und flexibel. Wir fahren bei jedem Wetter, Sommer wie Winter (außer bei Schnee).

Wie radfahrfreundlich ist Euer Wohnort?

Ich sehe das jetzt positiv: Wien ist im Gegensatz zu anderen Städten in denen ich schon Rad gefahren bin nicht besonders gut mit Radwegen erschlossen (ich denke da an Amsterdam oder Kopenhagen – ein Traum dort zu radeln …), aber es wird von Jahr zu Jahr besser. Das Radnetz wächst stetig und mit wachsender Radfahrerzahl auch die Aufmerksamkeit der anderen Verkehrsteilnehmer.

Was liebt Ihr am Radfahren besonders?

Ich kann es nicht so ganz exakt beschreiben. Ich liebe es, wenn mir der Wind um die Nase pfeift, wenn ich flexibel bin und mich einfach nur auf’s Rad setzten kann, wenn wenn ich nicht im Stau sehe, dass ich ohne Abgase auskomme, dass ich selten Parkplatzprobleme habe und dass ich mich dabei bewege, ohne dass es mir wirklich auffällt.

Ihr seid auch eine Radfamilie und habt Lust auf unsere fünf Fragen, dann schreibt doch eine Mail an radfamilie.berlin@gmail.com.

2 Responses to Kurz und schmerzlos: Fünf Fragen an eine Radfamilie mit Lastenrad aus Wien

  1. M sagt:

    Finde ich super, wenn man viel mit dem Rad erledigt. Aber zur IKEA würde ich dann doch lieber mit dem Auto fahren 😉

  2. Sina Martin sagt:

    Die sehen wirklich total praktisch aus. Und wenn man selber gerne fahrrad fährt eine super lösung um das auto mal öfter stehen zu lassen. passt vom einkauf ja so einiges rein