Kurz und schmerzlos: Fünf Fragen an eine Radfamilie mit...

Oktober 1, 2018 Comments (0) Alltag

Radfahren in der Schwangerschaft und mit Kleinkind

Warum ist Radfahren in der Schwangerschaft besonders gut, weshalb eignen sich Lastenräder zum Transport von Kleinstkindern weniger und was soll man beim Transport von einem drei-Monate-alten Baby wirklich nicht machen? Hannah Eberhardt und Anna Gering von der Initiative “Verkehr mit Köpfchen” geben Auskunft.

@Verkehr mit Köpfchen

Radfahren ist auch während der Schwangerschaft eine empfehlenswerte körperliche Betätigung. Es schont die Gelenke, entlastet den Beckenboden und belastet das Baby nicht. Gegen Ende der Schwangerschaft ist Radfahren oft angenehmer als zu Fuß zu gehen.
Wird der Bauch größer, ist eine aufrechtere Sitzposition oft angenehmer. Hierzu müssen eventuell der Sattel etwas tiefer oder/und der Lenker etwas höher eingestellt werden. Auch der Lenkervorbau spielt eine wichtige Rolle; häufig kann man ihn verstellen, eventuell sollte man ihn austauschen.

Lassen Sie sich dazu im Fachhandel beraten! Ein tiefer Einstieg beim Rad (klassisches Damenrad) erleichtert das Auf- und Absteigen.

Wer also gerne Rad fährt und wenn die Schwangerschaft normal verläuft, gibt es keinen Grund,
darauf zu verzichten, solange frau sich dabei wohl fühlt. Wichtig ist auf den Körper zu hören und sich bei Bedarf eine Pause zu gönnen. Während der Schwangerschaft nicht bis an die körperliche Belastungsgrenze gehen!

Informationen gibt es auch unter: https://www.dshs-koeln.de/sport-undschwangerschaft/coaching/die-10-haeufigsten-fragen/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.